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Aktuelles




Netzverbesserung in Gemeinde Auhausen
Mobilfunk-Markterkundung für Dornstadt

 

Auhausen (RK) – Der Gemeinderat der Nordrieser Gemeinde Auhausen befaßte sich in seiner jüngsten Sitzung mit einem Thema, das eine gewisse Brisanz in sich bergen dürfte: Mobilfunk-Netzverbesserung im Gemeindegebiet.

Bürgermeister Martin Weiß begrüßte den geschäftsleitenden Beamten der Verwaltungsgemeinschaft Oettingen, Herrn Schwab, zu einer ersten rechtlichen Sondierung.
Die Netzversorgung im Gemeindeteil Auhausen gilt als sichergestellt, war aber vor knapp 20 Jahren „ein großes Politikum“ in der Gemeinde. Nachdem aus dem Gemeindeteil Dornstadt um die existierende Versorgungslücke bekannt ist und in „unserer Kommunikationsgesellschaft die Funk- und Breitbandversorgung ein wesentliches Argument für die nachrückende Generation darstelle“, muß über eine „ausreichende Versorgung zumindest nachgedacht und zugleich frühere Fehler vermieden werden“. Hierzu waren die Gremiumsmitglieder aus dem zweitgrößten Ortsteil der Gemeinde im Vorfeld aufgerufen, in Klausur zu gehen. 2. Bürgermeisterin Karin Reulein gab nunmehr an, daß „der Bedarf außer Frage“ stehe, jedoch die Anforderungen zu „Standort und Strahlung“ vorher auszuloten seien.
Herr Schwab betonte ausdrücklich, „von Anfang an die Bürger aktiv zu beteiligen“. Insbesondere die Situation, wonach die Gemeinde Auhausen als „Raum mit besonderem Handlungsbedarf“ im Landesentwicklungsplan bzw. im Heimatplan 2018 des Freistaates Bayern eingestuft ist, bringe in einem eventuellen Förderverfahren nennenswerte Vorteile. Bei einer festzustellenden Erfordernis durch das Kommunalgremium wäre als erster Schritt das Interesse beim Mobilfunkzentrum Bayern in Regensburg zu bekunden, so daß eine Markterkundung auf den Weg gebracht werden könne. Hierbei handelt es sich um eine förmliche Kontaktaufnahme mit den Mobilfunkanbietern, welche den eigenwirtschaftlichen Ausbau prüfen würden. Alternativ wäre die Gemeinde gefordert, als Errichter und Betreiber eines Sendemasten aufzutreten.
'In jedem Fall ist eine Strahlenschutzdebatte separat zu betrachten und vom Start weg ist auf eine objektive Auseinandersetzung mit diesem Thema zu achten. Empfehlenswerterweise sind kommunale Gelder in die Hand zu nehmen und ein neutrales Gutachten eines unabhängigen Umwelt-Instituts zu beauftragen. Im Ergebnis war sich der Gemeinderat einig, einstweilen das Markterkundungsverfahren einzuleiten.

In dieser Sitzung hatte auch der Landschaftspflegeverband Donau-Ries e.V. (LpfV), vertreten durch Frau Kühnert, die Gelegenheit, den noch jungen Verband mit seiner Struktur bzw. den satzungsmäßigen Aufgaben vorzustellen. Für eine nachfolgende Sitzung stehe hierzu dann eine Diskussion um eine Mitgliedschaft der Gemeinde Auhausen mit ihrem ausgedehnten FFH-Gebiet und den Biotop-Flächen an. Der LPfV unterstützt seine Mitgliedsgemeinden u.a. bei der Umsetzung landschaftspflegerischer Maßnahmen, bei Förderanträgen sowie bei unumgänglichen Bibermaßnahmen.

Im Rahmen einer vorliegenden Bauanfrage im sog. Außenbereich von Dornstadt besteht für die Gemeinde Handlungsbedarf, für diese Fläche mittels einer Einbezugssatzung Baurecht zu schaffen. Aufgrund der zwischenzeitlich eingeholten fachbehördlichen Stellungnahmen und Hinweise sowie der Erörterung der Abwägungsvorschläge konnte die Satzung „Hirschbrunner Straße“ nach Baugesetzbuch beschlossen werden.

Bürgermeister Weiß berichtete von der vorliegenden gemeindlichen Jahresrechnung mit dem Rechnungsergebnis 2019: Einnahmen und Ausgaben im Verwaltungshaushalt: 1.862.482,17 € sowie eine Zuführung zum Vermögenshaushalt (VMHH) in Höhe von 431.582,89 €. Die Einnahmen und Ausgaben im VMHH sind bei anteiliger Überschußübertragung mit 1.032.323,28 € beziffert. Der Vorsitzende des Rechnungsprüfungsausschusses, Moritz Bleisteiner wußte von einer fehlerfreien und ordnungsgemäßen Buchführung zu berichten, so daß der Gemeinderat beschlußmäßig das Rechnungsergebnis feststellen und die Entlastung erteilen konnte.

Der Funkmast in Auhausen trägt seit 2004 zur verbesserten Netzversorgung dabei. Nach Vorstellung der Gemeinde Auhausen ist nun ein Erkundungsverfahren für Dornstadt anzustreben.

Kommunale Arbeitsgemeinschaft
ILE-Region Fränkisches Seenland-Hahnenkamm

 Kleinprojekte

Die KAG Fränkisches Seenland-Hahnenkamm beabsichtigt für das Jahr 2021 beim Amt für Ländliche Entwicklung Mittelfranken unter dem Vorbehalt der Bewilligung und unter Berücksichtigung der nachstehenden Rahmenbedingungen ein Regionalbudget in Höhe von 100.000 EUR zu beantragen. Die KAG Fränkisches Seenland-Hahnenkamm ruft unter diesen Bedingungen daher zur Einreichung von Förderanfragen (Projektanträge) für Kleinprojekte im Rahmen des Regionalbudgets 2021 auf.

Dieser Aufruf umfasst ausschließlich Anfragen auf Förderung von Kleinprojekten, die unter Berücksichtigung der Finanzierungsrichtlinien Ländliche Entwicklung (FinR-LE) sowie

·     der Ziele gleichwertiger Lebensverhältnisse einschließlich der erreichbaren Grundversorgung, attraktiver und lebendiger Ortskerne und der
      Behebung von Gebäudeleerständen,

·     der Ziele und Erfordernisse der Raumordnung und Landesplanung,

·     der Belange des Natur-, Umwelt- und Klimaschutzes,

·     der Reduzierung der Flächeninanspruchnahme,

·     der demografischen Entwicklung sowie

·     der Digitalisierung

den Zweck verfolgen, die ländlichen Räume als Lebens-, Arbeits-, Erholungs- und Naturräume zu sichern und weiterzuentwickeln.

Kleinprojekte sind Projekte, deren förderfähige Gesamtausgaben netto 20.000 EUR nicht übersteigen. Zu beachten ist, dass alle förderfähigen Nettoausgaben eines Projekts diese Höchstgrenze nicht überschreiten dürfen, um als „Kleinprojekt“ eingestuft zu werden. Über diesen Aufruf kann pro definiertem Projekt nur ein Antrag eingereicht werden.

Voraussetzungen: Gefördert werden nur Kleinprojekte , mit deren Durchführung noch nicht begonnen wurde. Der Abschluss eines der Ausführung zugrunde liegenden Liefer- und Leistungsvertrages ist dabei grundsätzlich als Beginn zu werten. Bei Vorhaben zur Förderung von wirtschaftlichen Tätigkeiten sind die Bestimmungen De-minimis-Beihilfe Gewerbe zu beachten. Projekte in ausgewiesenen Gebieten der Städtebauförderung sind ausgeschlossen.

Fördergegenstand: Förderfähig sind beispielsweise Kleinprojekte zur

a) Unterstützung des bürgerschaftlichen Engagements,

b) Begleitung von Veränderungsprozessen auf örtlicher Ebene,

c) Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit,

d) Verbesserung der Lebensverhältnisse der ländlichen Bevölkerung,

e) Umsetzung von dem ländlichen Charakter angepassten Infrastrukturmaßnahmen,

f) Sicherung und Verbesserung der Grundversorgung der ländlichen Bevölkerung.

Das Kleinprojekt muss so rechtzeitig umgesetzt werden, dass auch der Durchführungsnachweis bis spätestens 30.09.2021 vorgelegt werden kann.

Zuwendungs- und Antragsberechtigte:

a) Juristische Personen des öffentlichen und privaten Rechts,

b) natürliche Personen und Personengesellschaften.

Art und Umfang der Förderung: Die tatsächlich entstandenen Nettoausgaben (Bruttoausgaben abzüglich Umsatzsteuer, Skonti, Boni und Rabatte) werden mit bis zu max. 80 % bezuschusst, höchstens jedoch mit 10.000 EUR. In einem nach der Fördermittelzusage zu erstellenden privatrechtlichen Vertrag wird diese maximale Zuwendung festgelegt. Kleinprojekte mit einem Zuwendungsbedarf unter 500 EUR werden nicht gefördert.

Die gleichzeitige Inanspruchnahme von Zuwendungen aus anderen Förderprogrammen ist zulässig, soweit dies dort nicht ausgeschlossen ist. Eine zusätzliche Förderung über die Finanzierungsrichtlinie Ländliche Entwicklung (FinR-LE) oder die Dorferneuerungsrichtlinien zum Vollzug der Bayerischen Dorfentwicklungsprogramms (DorfR) ist nicht erlaubt. Ein Anspruch auf Gewährung einer Zuwendung besteht nicht. Die Zuwendung ist nicht auf Dritte übertragbar.

Antrags- und Auswahlverfahren: Mit dem Regionalbudget können Kleinprojekte durchgeführt werden, die der Umsetzung des Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzepts (ILEK) dienen und im Gebiet des ILE-Zusammenschlusses liegen. Die Auswahl der Kleinprojekte erfolgt durch die hierfür eingesetzte „Projekt AG Fränkisches Seenland-Hahnenkamm“.

Kriterien zur Projektauswahl:

Kriterium

Bewertungsinhalt

Punkte

1

Regionale Wertschöpfung

4

2

Nachhaltigkeit

4

3

Innovationsgehalt

4

4

Bürgerschaftliches Engagement

4

5

Regionale Identität

4

6

Klimaschutz

4

7

Interkommunaler Ansatz

4

8

Integrativer Ansatz (Barrierefrei / Inklusion)

4

9

Öffentliches Nutzen

8

Aus der Bewertung aller Projekte entsteht die Reihenfolge der zu unterstützenden Projekte im Rahmen des zur Verfügung stehenden Regionalbudgets.

Nach einer positiven Auswahlentscheidung wird ein privatrechtlicher Vertrag zwischen der VG Gunzenhausen als Verantwortliche Stelle und dem Träger des ausgewählten Kleinprojekts geschlossen, in dem die Umsetzungsmodalitäten geregelt werden.

Termine:            Abgabe der Förderanfragen (Anträge auf Förderung) mit allen erforderlichen Unterlagen spätestens am 15. Februar 2021 an
Verwaltungsgemeinschaft Gunzenhausen (Verantwortliche Stelle),
Frankenmuther Straße 2 d, 91710 Gunzenhausen.

Spätester Termin der Abrechnung mit der VG Gunzenhausen : 30.09.2021

Das Merkblatt mit allen ergänzenden Hinweisen und Dokumenten steht im Internet-Förderwegweiser des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF) unter www.stmelf.bayern.de/foerderwegweiser (Link: Ländliche Entwicklung à Regionalbudget) zur Verfügung. Das Antragsformular ist aber auch über die Kommunen erhältlich.

Beauftragter der Verantwortlichen Stelle des ILE-Zusammenschlusses und zuständig für Rückfragen ist Dieter Popp (vorzugsweise über dieter.popp@futour.com oder auch Telefon 09837-975708).

Gunzenhausen, den 20.11.2020   

gez. Karl-Heinz Fitz 1.Bgm Gunzenhausen
und Vorsitzender der KAG Fränkisches Seenland-Hahnenkamm

Städtebau-Förderung in Auhausen kann beginnen
Entwicklungskonzept an Gemeinderat übergeben

Auhausen (Robert Kaußler) – Nachdem die vorherrschende Virus-Pandemie weiterhin weite Bereiche des öffentlichen Lebens in Beschlag nimmt, mußte die Dezember-Sitzung des Gemeinderats von Auhausen erneut in die Mehrzweckhalle verlegt werden. „Sehr schade“ ist jedoch die Tatsache, daß unter diesen Bedingungen die anstehende Abschlußpräsentation des „Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts“ (ISEK) mit allen innerörtlichen Voruntersuchungen für den Ortskernbereich von Auhausen nicht im Rahmen einer „kleiner Feierstunde“ vollzogen werden könne, so Bürgermeister Martin Weiß. Folglich müsse sie vorläufig auf den Gemeinderat beschränkt bleiben. Herr Heckelsmüller von der Planungsgruppe Meyer-Schwab-Heckelsmüller stellte jedoch in Aussicht, anläßlich einer ersten Projektvorstellung im neuen Jahr eine „nachgeholte Auftaktveranstaltung“ für die Bevölkerung mit einzubeziehen.

Dieses auf die Nordschwäbische Gemeinde Auhausen zugeschnittene Konzept „ist die Richtschnur für die Zukunftsentwicklung der Gemeinde“ mit einer „umfassenden Analyse des IST-Zustandes in Kombination mit einer Erfassung des künftig Gewünschten im Dialog mit den Einwohnern“. Es beinhalte umfangreiche bauliche und sozialräumliche Aufnahmen, eine vorgezeichnete Bürgerentwicklung sowie die Ergebnisse der Haushaltsbefragung und des sehr gut besuchten Bürgerworkshops im vergangenen Jahr.

Die Stärken des Ortes liegen eindeutig im historischen Kernbereich mit einem nahtlosen Übergang in den Naturbereich der Wörnitzaue. Als Schwächen macht der Referent die ortsdurchschneidende Staatsstraße ebenso aus wie die hohe Quote von 55 % sanierungsbedürftigen Gebäuden, welche „eine Gefahr für die Zukunft in sich bergen“. Auch fehle es an einer gleichmäßigen Ortsstruktur.

In die Zukunft blickend ermutigt er die Anwesenden mit der Aussage, wonach erfahrungsgemäß „gemeinsame Entwicklungsziele den sozialen Zusammenhalten als auch die Attraktivität des Wohn- und Gewerbestandorts fördern“.

Auf die im „Heimatbericht 2018“ der Bayerischen Staatsregierung für die Gemeinde Auhausen hinweisende Situation als „Raum mit besonderem Handlungsbedarf nach dem Landesentwicklungsplan“ aufbauend sind nunmehr Handlungsansätze entwickelt worden, die zu einer „Vitalisierung der Ortsmitte“ führen können. Und genau in dem historischen Kern liege der „Trumpf der Gemeinde“: Das neu erworbene und sogleich betitelte Areal der „Klosterwiese“ ist umgeben von der ehemaligen Klosterkirche „mit Alleinstellungsmerkmal“, der ebenfalls gemeindeseits gekauften über 500 Jahre alten Klosterprälatur samt Nebengebäude sowie von der modernen Mehrzweckhalle, der Gemeindekanzlei, dem Schützenhaus und dem Kindergarten. Bei dieser Ortskern-Konstellation kommt Herr Heckelsmüller ins Schwärmen über „eine einmalige Entwicklungsmöglichkeit“, begleitet von dem bereits vorhandenen aktiven Gemeinde- und Kulturleben samt einem existenten touristischen Durchgangsverkehr auf dem „Wörnitzradweg“. „Nehmen Sie diese einmalige Chance wahr“ appelliert er an die anwesenden kommunalen Mandatsträger.

Gleichzeitig sei es aber auch daran, die „Verbesserung der Verkehrssituation“ aufzugreifen. Hierbei könne beispielsweise auf das Projekt der FH Augsburg aus dem Vorjahr mit den fünf Varianten zur „Neugestaltung der Straßenräume“ zurückgegriffen und die vorhandenen innerörtlichen Grünflächen der Gemeinde, die er als „außergewöhnlich“ bezeichnet, mit einbezogen zu werden.

Als „vordringliche Maßnahmen“ nennt Heckelsmüller einen Architekten- bzw. Ideenwettbewerb, einen Gestaltungsplan für den angedachten „Wörnitzpark“, eine geophysikalische Prospektion im Klosterareal und die Entwurfsplanung für die Prälatur mit Nebengebäude. Hierzu flankierend steht die Auflage eines kommunalen Förderprogramms bereits „in den Startlöchern“.

Unter Applaus bedankt sich Bürgermeister Weiß für diese grundlegende Analyse und sagt zu, den Bericht als künftigen Leitfaden zur Hand zu nehmen; ergänzend wird eine Kurzfassung zur Verteilung an alle Haushalte noch in diesem Jahr in Druck gehen.

Nachdem bereits das Sanierungsgebiet im Ortskern von Auhausen von der Regierung von Schwaben (RegvSCHW) abgegrenzt und die Beschlußfassung zur Sanierungssatzung im „vereinfachten Verfahren“ erfolgt ist, konnte nunmehr Frau Mayer von der Verwaltungsgemeinschaft Oettingen über die erfolgte Anhörung der Träger der öffentlichen Belange sowie die Abwägung aller Bedenken berichten. Private Einwendungen hat es keine gegeben, so daß nach erneuter Beschlußfassung und öffentlicher Bekanntmachung die Satzung in Kraft treten werde. Durch die im Oktober eingerichtete Sanierungsbetreuung werde dann im neuen Jahr ein Förderprogramm mit entsprechenden Förderrichtlinien aufgestellt. Ergänzend wußte Frau Mayer von der letzten Besprechung bei der RegvSCHW über die sehr wohlwollende Zusammenarbeit mit der Gemeinde Auhausen und der betonten „Einmaligkeit des Prozesses“ zu berichten.

Im „Tagesgeschäft“ des Gemeinderates war über eine Änderung der Geschäftsordnung, die Beibehaltung der festgesetzten kommunalen steuerlichen Hebesätze und einen Antrag des Vereins „Waldgeister Dornstadt e.V.“ zur weitergehenden Unterstützung durch die Gemeinde bei der Pflege des Festivalgeländes zu beschließen.

Im Rahmen ihrer sicherheitsrechtlichen Befugnis bzw. ihrer Aufgabe zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung war die gemeindliche Beschlußfassung zur Beseitigung eines privaten Baumes erforderlich, welcher zwischenzeitlich auf den öffentlichen Grund gewaschen ist und die Sicherheit des Verkehrs mit Fußgängerverkehr dauerhaft stört. Unter Einbeziehung der zuständigen Fachbehörden wurde dringender Handlungsbedarf angemahnt.

Abschließend hatte Martin Weiß bekanntzugeben, daß die seit fünf Monaten laufende Sanierung der Entwässerungseinrichtung in der Klosterstraße von Auhausen nunmehr fertiggestellt ist und die Behelfshaltestellen im Ort wieder aufgelöst sind. Als nächste Projekte stehen 2021 die Sanierung der Oberflächenentwässerung im Ortsteil Lochenbach in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Donau-Ries und der Anschluß des neuen Baugebietes im Ortsteil Dornstadt an die Breitbandversorgung auf der Agenda.

Das im Vorjahr erworbene Grundstück zwischen Klosterkirche, Prälatur und Mehrzweckhalle wird als künftige „Klosterwiese“ im Zentrum der Planungen stehen

Gegen das Vergessen, Für das Erinnern
Volkstrauertag 2020

Normalerweise ist das Kriegerdenkmal der Ort an dem der Bürgermeister seine Ansprache zum Volkstrauertag hält. Aber im „Corona-Jahr“ ist vieles ganz anders als sonst. So war es am Sonntag dem 15.11.2020 der Gemeinde im Gottesdienst möglich  den Volkstrauertag in etwas anderem Kreise zu begehen.

„Gerade auch heute, wo wir in Auhausen normalerweise mit dem Posaunenchor [und den Vereinen] den Gefallenen, Vermissten und Verstorbenen am Kriegerdenkmal gedenken, ist es uns nicht möglich, da diese Veranstaltungen nicht durchgeführt werden sollen.“, so Bürgermeister Martin Weiß, in seiner Ansprache in der Klosterkirche Auhausen.

Aufgrund der im November gültigen Corona-Bestimmungen waren Vereinsaktivitäten nicht erlaubt. Deshalb waren im vorletzten Gottesdienst des Kirchenjahres jeweils nur Fahnenträger der Vereine als „Mini-Abordnungen“ von Pfarrer Wolfgang Layh begrüßt worden. Nach dessen Predigt über Lukas 16, 1-9 (Gleichnis Jesu „Vom ungerechten Verwalter“), in der er auch Bezug zu den aktuellen Corona-Hygiene-Regeln herstellte, hielt BGM Weiß die Ansprache zum Volkstrauertag in der Kirche.

Martin Weiß berichtete, dass die Pandemie uns allen eine völlig unerwartete, für viele schwere Prüfung auferlegt habe und – wie es vielfach heißt – vor „eine der größten Herausforderungen seit Ende des Zweiten Weltkrieges gestellt habe. So appellierte der Bürgermeister, dass gerade dies der Anlass sei unser Augenmerk zurück auf das Jahr 1945 zu richten. Dieser Rückblick trage gegebenenfalls dazu bei, die Sicht des Einzelnen auf die aktuellen Ereignisse zu verändern und deren historische Einordnung anzupassen.

„Wir dürfen nicht vergessen, dass Frieden keine Selbstverständlichkeit ist. Insofern sind wir alle aufgefordert unseren Beitrag zum Erhalt des Friedens zu leisten.“

Im Anschluss an den Gottesdienst legte Bürgermeister Weiß den Kranz alleine am Kriegerdenkmal mit den Worten „Zum Gedenken an alle Verstorbenen, Gefallenen und Vermissten Soldaten und Kameraden des 1. und 2. Weltkrieg legen wir hier in Ehrfurcht diesen Kranz nieder.“ nieder. 


 

Herzliche Einladung zur Mitmachaktion
"Fotostory": Es begab sich aber zu der Zeit...

In diesem Jahr findet aus gegebenem Anlass an Heilig Abend ein Familiengottesdienst in der Mehrzweckhalle statt.

Da die Proben für ein Krippenspiel nicht durchgeführt werden können, soll die Weihnachtsgeschichte als „Fotostory“ dargestellt werden. Mitmachen kann jeder, egal ob als Familie oder Einzelperson.

So haben wir eine Möglichkeit trotz Distanz den Gottesdienst gemeinsam zu gestalten.

So geht es:

1. Eine Person oder Szene aus der Weihnachtsgeschichte (siehe Evangelium nach Lukas, 2. Kapitel, 1-21) aussuchen:

  •  Statthalter Quirinius
  • Kaiser Augustus
  • Maria und Josef auf dem Weg nach Bethlehem
  • Wirte, die „ausgebucht“ sind
  • Maria und Josef im Stall
  • Engel bei den Hirten
  • Hirten bei Maria und Josef


2. Szene im eigenen Haus, Stall, Garten oder an einem öffentlichen Platz im Dorf darstellen (z.B. Prälatur, Gemeindekanzlei, Pfarrwiese, Kirche)


3. Szene fotografieren und das Foto bis zum 6. Dezember



Alle eingereichten Szenen, auch wenn sie mehrfach vorkommen, werden in die Fotostory aufgenommen.
Vielen Dank im Voraus für die Unterstützung, viel Spaß beim Fotografieren. Wir freuen uns auf eure Bilder,


euer Kirchenvorstand Auhausen

 
 
 
 
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